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Agrardiesel

Is des wohr ?

 

14.07.2010

bayerische_flagge[1]

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471_Waage

wohr is !

Skandalöse Steuergeschenke an Agrarbarone !

Nach dem Hungerstreik der Milchbäuerinnen in Berlin überredeten Lobbyisten die Bundeskanzlerin Merkel, für zwei Jahre die Obergrenze bei der Verbilligung des Diesels auszusetzen.
Nun will das Bundeskabinett die Obergrenze sogar endgültig aufheben.
Wie viele Milchbauern haben mehr als 80 Hektar damit sie über die Obergrenze von 10.000 Liter Dieselverbrauch kommen ? Doch höchstens 3 %.
Die Aufhebung der Obergrenzen hilft den Milchbauern- und bäuerinnen überhaupt nicht, im Gegenteil, durch das billige Diesel können die Pachthaie und die Betreiber überdimensionierter Biogasanlagen den Milchbauern die dringend benötigten Pachtflächen noch leichter wegschnappen.
Mit ihren überdimensionierten Fahrzeugen machen sie die Wirtschaftswege kaputt und verstoppen die Land- und Bundesstrassen.
Außerdem passt eine Verbilligung von fossilen Treibstoffen so überhaupt nicht zur Aufgabe, den Klimawandel zu verhindern.
Viel besser und gerechter wäre es, mit dem Geld den Bauern zu helfen energieeffizienter zu wirtschaften, oder sie bei den hohen Sozialkosten zu entlasten.
Großbetriebe beanspruchen die Wege und Strassen viel stärker, ausserdem sind die Preise für den Liter Diesel sind bei kleinen Mengen viel höher als bei Großbetrieben, so dass eine geringere Rückvergütung für Großverbraucher völlig gerechtfertigt war.
Eine Verlängerung der Aufhebung der Obergrenzen bringt für die bäuerlichen Betrieben nur Schaden und kostet der Bevölkerung über 270 Mill. € pro Jahr an sauer verdienten Steuergeldern
Die Armen und Hilfsbedürftigen drängt die Bundesregierung immer mehr an den Rand und den hochsubventionierten Agrarbaronen finanziert Kanzlerin Merkel dafür den Diesel für ihre 250 PS- Ungetüme.

Was bringt die Aufhebung der Obergrenzen dem
20 Hektar-Betrieb 0,00 €
50 Hektar-Betrieb 0,00 €
100 Hektar-Betrieb ca. 500,00 €
2.000 Hektarbetrieb ca. 60.000,00 €

Berechnungsgrundlage:
Dieselölverbilligung: ca. 21,4 Cent/ Liter
Durchschnittlicher Dieselverbrauch pro Hektar: ca. 130 Liter/ Hektar Fläche (sparsamerer Verbrauch auch möglich !)
Obergrenze für die Zahlung bisher: 10.000 l Diesel, die zusätzlichen Gelder begünstigen nur alle größeren Betriebe.


Remmelberger Andreas
Geschäftsführer der AbL-Bayern
www.abl-bayern.info

 

 

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