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“Kegeln gegen Gewalt” !
“Kegeln gegen Gewalt”, so lautet ein Aufruf von haberfeld.tv für das Jahr 2009.
Hintergrund ist der Amoklauf von Winnenden. Da mußte, ganz richtig, der Ruf nach schärferen Waffen-Gesetzten leider immer noch laut werden. Auch die Sportschützenvereine wurden mit schärferem Blick in Augenschein genommen.
Unser Ziel ist nicht generell die “Sportschützenverbände” anzuprangern, aber mehr Sorgfalt und Eigenverantwortung scheint bei einigen Mitgliedern schon nötig zu sein. Wir verallgemeinern nicht. Es gibt auch sehr verantwortungsbewußte Schützen.
Wenn es aber schon um Kugeln größeren Kalibers gehen soll, und es um sportlichen Wettbewerb mit Auszeichnung und Anerkennung geht, so sind wir auf Preis- und Wettkegeln in Bayern gekommen. Es soll dadurch die dörfliche Gemeinschaft aufrechterhalten und gefördert werden.Ermittelt werden sollen die Kreis-,Bezirks- und der “Landeskegelmeister” (-meisterin). Also Kegelclubs und Vereine -”Auf gehts”
Ideen zur Durchführung und Gestaltung sind erwünscht !!!!!
Schirmherren(herrinen) und Sponsoren hierfür sind erwünscht.
Die Medien sind aufgerufen, diese Aktionen, auch die zu schärferen Waffengesetzen zu untestützen !!!!
Eigene Erfahrungen zur Waffenverfügbarkeit :
1) Als ich 1970 meine 18 monatige Wehrpflicht antrat, stand ich im “Entscheidungsdilemma” Bundeswehr oder Verweigerung. Das Verweigern war noch nicht so anerkannt wie heutzutage, seit die billigen “Ersatzdienst-Pflegekräfte” begannen, die Krankenkassen kostengünstig zu entlasten. - . Damals konnten wir uns aber während der Grundausbildung für den Sanitätsdienst in der Bundeswehr melden. Von den 7 Bewerbern meiner 100 Mann starken Ausbildungskompanie wurden alle 7 in den Sanitätsdienst übernommen. Warum haben sich damals nicht mehr beworben ? Es liegt wohl an der inneren Einstellung und der Erziehung in Familie und Schule. Mein Vater hatte mir in der Erziehung beigebracht : ”Nie wieder Krieg”, also wollte auch ich nicht zum “Töten” ausgebildet werden. Meine Eltern hatten meine Entscheidung zum Sanitätsdienst sehr positiv aufgenommen und verstärkt. Seitens der Bundeswehr durfte Ich sämtliche Sanitäts- und Krankenpflegekurse absolvieren und mit Examina abschließen. Ich bin heute noch auf den Vermerk in meinem BundeswehrSanitätsausweis stolz, daß sich jeder nach den Richtlinien der Genfer Konventionen strafbar machen würde, der mich an einer Kampfwaffe ausbilden wollte.
2) 1997 war ich als ARD-Kamerateam beim Bürgeraufstand in Albanien. Ich selbst hatte den Überfall der Bevölkerung auf die Kaserne in Girokaster gefilmt. Jeder 10-90 jährige Mann hatte die Waffenkammer geplündert. Es wurden Waffen und Munition gestohlen, soviel die Esel davontragen konnten. Ich meine mit Esel Lasttiere und nicht die Albaner. Danach war der Tauschwert einer Kalaschnikof gleich einer Schachtel Zigaretten. Das Volk hatte sich also über Nacht bewaffnet und es herrschte “Anarchie”.Die Numernschilder wurden von den Autos abmontiert, um bei Blünderungen nicht erkannt zu werden. Trotzdem blieb die Albanische Bevölkerung “Zivilisiert”. Die haben sich nicht gegenseitig erschossen und auch wir konnten uns sicher fühlen. Wenn wir zu Interviews und Aufnahmen unterwegs waren, bekamen wir überall zur Begrüßung und als Willkommensgeschenk Gewehrpatronen überreicht. 3 Stück mindestens - halt so wie “darf ich Dir eine Zigarette anbieten” . Aus Höflichkeit mußten wir die “Gastgeschenke” zunächst annehmen. Abends hatte ich alle Hosentaschen voller Gewehrmunition. Ich hab sie dann immer den Taxifahrern weitergeschenkt, weil ich nicht wußte wohin damit. Unser Taxifahrer hatte gemeint: “Den Presseausweis könnten wir wegstecken” mit seiner Handgranate und den 3 Kalaschnikofs im Auto würden wir besser durchkommen.” Wir sind aber beim Presseausweis geblieben. Auch sein Abschiedsgeschenk: Je eine Kalaschnikof für unser 3-Mann-Team haben wir nicht angenommen. Wir meinten, in Deutschland brauchen wir sowas nicht. Was der Taxifahrer nicht so recht verstehen konnte. Er war enttäuscht über unsere Ablehnung seiner “Geschenke” Ein kleiner Eindruck über unseren “Albanieneinsatz” ist auf meiner anderen Homepage: www.kamerateam.tv zu sehen.
Die Eindrücke zu Waffen und Munition schrieb Rudolf Hillebrand.
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