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02.11.2010
Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 02.11.2010
Auf vielen Höfen brennt's, aber Freistaat hält das Geld der Bauern zuück Maria Noichl fordert von Landwirtschaftsminister Brunner eine vorgezogene Auszahlung der Betriebsprämie an die bayerischen Landwirte
Die wirtschaftliche Situation in der bayerischen Landwirtschaft stabilisiert sich langsam, wie der Agrarbericht gezeigt hat. Dennoch befinden sich viele bayerische Betriebe noch immer in einer angespannten finanziellen Lage. €žDie bayerische Landwirtschaft hatte mit einem starken Preisverfall zu kämpfen. Besonders Betriebe mit Viehhaltung mussten in der Vergangenheit mit einem überdurchschnittlichen Preisverfall fertig werden. Nicht viel besser sah es auf den Ackerbaubetrieben aus. Auf vielen Höfen brennt's," so Maria Noichl.
Während 10 Länder Europas die Teilauszahlung der Betriebsprämie vorgezogen haben, hällt sich das bayerische Landwirtschaftsministerium in Schweigen. Während Frankreich bereits Ende Oktober mit der Auszahlung begonnen hat, hinkt Bayern hinterher. Das ist eine Ungleichbehandlung der bayerischen Landwirtschaft gegenüber den europäischen Mitbewerbern", so die SPD-Agrarexpertin.
Sie appelliert an den bayerischen Landwirtschaftsminister Brunner, die Auszahlung, ebenso wie die europäischen Nachbarländer schnellstmöglich zu ermöglichen. Dieses Geld steht unseren Bauern zu, es ist nicht als kurzfristige Geldanlage mit Zinsgewinnen zu Gunsten des bayerischen Staatssäckel gedacht!", so Maria Noichl.
Mit freundlichen Grüßen Edwin Raithel Pressereferent SPD-Landtagsfraktion Bayerischer Landtag Maximilianeum 81627 München
Telefon: 089/41 26 23 82 FAX: 089/41 26 11 68 eMail: pressestelle@bayernspd-landtag.de
Diese Mitteilung auf der Homepage der SPD (URL:http://www.spd-landtag.de/aktuell/details.cfm?ID=13299)
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