Genfrei-Gehen Logo
BuiltWithNOF
Haberer Demo

Is des wohr ?

 

bayerische_flagge[1]

+

471_Waage

wohr is !

02.12.2010

Zu den Unterreiner Forsttagen kommt als Vertreter von Ilse Aigner nun Minister Brunner

aber

Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner kommt zum Bauerntag am 09.12.10 in Triesdorf

Triesdorf (bbv) Zum Bauerntag des Bayerischen Bauernverbandes,
Bezirksverband Mittelfranken, am Donnerstag 9. Dezember 2010 kommt Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr im Bildungszentrum in Triesdorf "Altes Reithaus, 91746 WeidenbachTriesdorf.

Nach der Eröffnung durch Präsident Jürgen Ströbel und moderierten Grußworten spricht die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner zur gemeinsamen Agrarpolitik nach 2013.

Die Rede und Position von Ministerin Ilse Aigner zu den jüngsten EU-Kommissionsvorschlägen wird mit Spannung erwartet. Besondere Bedeutung für die Bäuerinnen und Bauern hat die Frage, ob sie sich auf die EU-Agrarpolitik und ihre markt- und einkommensstützende Funktion auch noch ab 2014 verlassen können. ------



 

30.11.2010

Servus,


Agrarministerin Ilse Aigner muss wegen eines Trauerfalls in ihrer Familie, in dieser Woche alle Termine absagen.
Auch der Termin am Sonntag in Julbach kann laut ihrem Mitarbeiter nicht stattfinden.

Viele Grüße


Andreas Remmelberger

 

26.11.2010 in der Süddeutschen Zeitung war zu lesen:

 

Süddeutsche Zeitung, 26.11.10:

Aufstand der Kleinen

Ökobauern und Familienbetriebe protestieren dagegen, dass Bio-Fördermittel künftig allen offenstehen sollen

Von Daniela Kuhr

Berlin - So seltsam es klingt, aber manchmal ist es gar nicht schlecht, viele Feinde zu haben. Diese Erfahrung macht Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner gerade. Nur, weil die CSU-Politikerin eine beachtliche Menge an Landwirten in Bayern gegen sich aufgebracht hat, bleibt ihr ein Erlebnis erspart, das gespenstischer kaum sein könnte: ein Haberfeldtreiben.

Bei diesem bayerischen Brauch ziehen aufgebrachte Bürger lange dunkle Mäntel an, setzen große schwarze Hüte auf, kleben Bärte an und malen sich die Gesichter schwarz an. So verkleidet ziehen sie mit Dreschflegeln und Kuhglocken zu ihrem Widersacher, um über hämische Verse mit ihm abzurechnen. Eigentlich war so eine 'Haberer-Demo' für Sonntag, 5. Dezember, im niederbayerischen Julbach geplant. Dort wollten die Bauern 'der Totengräberin der bäuerlichen Landwirtschaft, Ilse Aigner', die Meinung sagen. Das steht in dem E-Mail-Aufruf, der vergangenen Samstag unter den Landwirten verschickt wurde. Doch nur drei Tage später wurde die Aktion wieder abgesagt. 'Wir wollten da mit 30 Mann hingehen, aber es riefen so viele an, dass es vermutlich 500 geworden wären', sagt Andreas Remmelberger, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), in Bayern und Verfasser der E-Mail. 'Die waren alle so voller Wut, ich hätte für nichts garantieren können.'

Ilse Aigner, die Ministerin mit dem offenen, herzlichen Lachen, hat es also tatsächlich geschafft, sich unbeliebt zu machen. Zumindest bei Bayerns Kleinbauern. Aber nicht nur dort. Auch bei den Ökolandwirten, und zwar bundesweit, steht sie derzeit nicht hoch im Kurs. An diesem Freitag wird der Bundestag darüber abstimmen, dass die 16 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm 'Ökolandbau' künftig auch für die konventionelle Landwirtschaft verwendet werden dürfen. 'Damit hat die schwarz-gelbe Koalition das einzige Instrument entwertet, mit dem sich das Ministerium explizit für den Ökologischen Landbau engagiert. Das ist eine deutliche politische Aussage', sagt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).

Zwar sei die Initiative für die Umwidmung der Mittel nicht von Aigner ausgegangen. 'Das waren Bundestagsabgeordnete von CDU und FDP', sagt Löwenstein. 'Aber die Ministerin und ihr Haus haben keinen erkennbaren Versuch unternommen, diesen Beschluss zu verhindern.' Und das macht ihn wütend. So wütend, dass er vor zwei Wochen gemeinsam mit Bioland-Präsident Thomas Dosch am Abend vor dem Abflug die Teilnahme an einer lange geplanten Indienreise mit Aigner absagte. 'Ich kann nicht mit einer Ministerin auf Reisen gehen, wenn ihre Fraktion unmittelbar zuvor und ohne ihren Widerspruch solche Signale aussendet. Offenbar ist man dort mehr an intensiver, exportorientierter Landwirtschaft als an ökologischem Landbau interessiert!'

Auch die Kleinbauern fühlen sich von Aigner vernachlässigt. 'Egal ob es um den Agrardiesel oder die Unfallversicherung für Landwirte geht - von dem, was die Ministerin gemacht hat, profitieren fast immer nur die Großbetriebe', sagt Remmelberger. 'Dass die ihr näher stehen, sieht man auch jetzt wieder bei ihrer Reaktion auf die Reformvorschläge aus Brüssel.' EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos hatte vergangene Woche ein Konzept vorgelegt, das Agrarbeihilfen künftig deckeln und stärker an umwelt- oder klimaschützende Auflagen knüpfen würde. Profiteure wären wohl in erster Linie Klein- und Ökobetriebe. 'Eine solche Reform wäre ganz in unserem Sinne', sagt Remmelberger. 'Aber Frau Aigner hat ja gleich wieder abgeblockt.'

Es ist Aigners politische Linie, die die Klein- und Ökobauern ärgert. Sowohl die AbL Bayern als auch der BÖLW werfen ihr vor, eine industrielle, auf den Welthandel ausgerichtete Landwirtschaft zu fördern und ihre Interessen hintan zu stellen. 'Sie sitzt auf dem Schoß des Deutschen Bauernverbands', sagt Remmelberger. 'Was der ihr heute sagt, können sie zwei Tage später im Interview der Ministerin nachlesen.'

Der Vorwurf sei absurd, sagt Aigners Sprecher Holger Eichele. 'Wer sich zu solchen Äußerungen versteigt, hat keine Ahnung von der Arbeit der Ministerin.' Einige Vorschläge von Ciolos unterstütze sie, erst am Mittwoch habe sie die Spitzen der Umweltverbände BUND, WWF, Euronatur und Nabu getroffen. Das zeige: 'Die Ministerin stellt sich der Diskussion und ist offen für Argumente.'

Offen sei sie in der Tat gewesen, berichten Teilnehmer des Gesprächs. Es sei eine 'gute Atmosphäre' gewesen. 'Sie hat sich intensiv mit unseren Argumenten auseinandergesetzt - was ich so noch nie erlebt habe', sagt einer. Vielleicht habe die Absage der Indienreise Aigner wachgerüttelt. 'Es wäre schön', sagt er. 'Wir werden sie daran messen.'

Quelle: Süddeutsche ZeitungNr.274, Freitag, den 26. November 2010 , Seite 6

 

 

24.11.2010 16:32 Uhr

Nach Ihrer Rede in Buch, bei den Forsttagen am 05.12.2010, trifft sich Ministerin Aigner nach etwa 20 km Fahrstrecke mit Vertretern der Industriellen Landwirtschaft.Dort werden Vertreter des AbL versuchen, mit der Ministerin Aigner zu reden.

24.11.2010

Die PNP meldete heute:

“Keine Haberer-Demo gegen Ilse Aigner”                             

die Haberer-Demo wird nach Rücksprache mit dem Habererrat nicht stattfinden.
Jeder kann aber gerne privat nach Buch bei Julbach fahren und sich Ilse anhören.
Es gibt auch sonst viel zu sehen bei den Unterreiner Forsttagen:

Link zur PNP

http://www.gert-unterreiner.de/fileadmin/templates/gert-unterreiner.de/Unterreiner_Einladung.pdf

84387 Buch,Gemeinde Julbach in Niederbayern



ARTIKEL
Top of Form 1 Veranstalter: Wirbel zu groß - Ministerin will sich Diskussion stellen [url=http://www.pnp.de/mitmachen/forum/artikel.php?cid=29-30289731&Ressort=bay&BNR=0][Kompletten  
vom 24.11.2010


Keine Haberer-Demo gegen Aigner


Veranstalter: Wirbel zu groß - Ministerin will sich Diskussion stellen


Von Stefan Rammer

Passau/Berlin. So ein Echo hätte Andreas Remmelberger nicht erwartet. €ž”Busseweise”, so der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft (AbL), Andreas Remmelberger, hätten sich nach der gestrigen Ankündigung einer Haberer-Demo gegen die Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner in Julbach (Lkr. Rottal-Inn) Landwirte angemeldet. Zahlreiche Medien hätten sich gemeldet. Eine Riesenveranstaltung sei gar nicht beabsichtigt und auch nicht zu bewältigen gewesen. “€žDer Wirbel wäre zu groß geworden”, so Remmelberger. Deshalb hat er die Veranstaltung abgeblasen. Darüber ist vor allem der Veranstalter der Unterreiner Forsttage froh. Gert Unterreiner betonte, er wolle nicht ”Steigbügelhalter” einer politischen Auseinandersetzung sein.
Auch die Ministerin hat sich zu Wort gemeldet. Dass sie nicht gesprächsbereit sei, will sie nicht auf sich sitzen lassen. Das sei sie sehr wohl, so ihr Sprecher Holger Eichele gestern gegenüber der PNP. Die Ministerin kommt am 5. Dezember nach Julbach. Wie die beiden AbL-Sprecher, Thomas Fuchs aus Hutthurm und Andreas Remmelberger aus Burgkirchen, vorgestern noch ankündigten, sollte Ilse Aigner dort den Protest der Landwirte zu spüren bekommen. In der Aufforderung zur Demo war der Vorwurf an die Ministerin formuliert, ”Totengräberin der bäuerlichen Landwirtschaft” zu sein.
Die AbL-Sprecher werfen der Ministerin vor, keine Gesprächsbereitschaft zu zeigen und kleine Landwirtschaftsbetriebe auf Kosten der Großbetriebe bluten zu lassen. Die Ministerin lässt indes aber ihren Sprecher klarstellen, dass es sehr wohl Gesprächsangebote gegeben habe. Einen Termin im Ministerium habe die AbL ausgeschlagen. Ein Besuch beim Staatssekretär in Bayern sei erfolgt. Leider lasse der enge Terminplan in Julbach kein Gespräch zu. Aigner werde sich aber weiterhin der Diskussion stellen. Laut Remmelberger sei anfangs durchaus ein Gesprächstermin in Julbach denkbar gewesen. Für ein 45-Minuten-Gespräch in Berlin sei der Weg dorthin für einen ehrenamtlich tätigen AbL-Mann einfach zu weit.

Link zu den Unterreiner Forsttagen:


Ursprüngliche Ankündigung der

http://www.gert-unterreiner.de

http://www.gert-unterreiner.de/fileadmin/templates/gert-unterreiner.de/Unterreiner_Einladung.pdf


Haberer am 22.11.2010:

 

 

 

 

 

 

 

 

22.11.2010

Vorankündigung: Haberer-Demo

n Buch bei Julbach

am Sonntag, 5.12.2010 um 10 Uhr


Treffpunkt der Haberer: Bahnhof in Buch.Ministerin spricht am Sonntag, dem 05.12.2010 um ca 10:00 Uhr in Buch/Gemeinde Julbach bei den “Unterreiner Forsttagen”. Buch liegt 3 km von Stammham zwischen Simbach (Lkr Inn) und Altötting.

 

 

Rottal-Inn: "Haberer-Demo" gegen Ministerin Aigner

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner muss sich bei ihrem Besuch Anfang Dezember in Buch im Kreis Rottal-Inn auf geharnischten Protest einstellen.

Die Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft hat für die Veranstaltung mit Aigner eine so wörtlich Haberer-Demo angekündigt. Ob diese wie das berüchtigte Haberfeldtreiben ablaufen wird, steht wohl noch nicht fest. Auf alle Fälle wollen die demonstrierenden Landwirte der Ministerin eine Resolution übergeben. Darin fordern sie Aigner auf, das Reformkonzept der EU für die Agrarpolitik nach 2013 zu unterstützen. Nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft schlägt sich die Landwirtschaftsministerin zu sehr auf die Seite der Großbetriebe und lässt die kleinen Betriebe im Stich. Ilse Aigner wird am 5. Dezember in Buch bei den Unterreiner Forsttagen sprechen.

Die obige Meldung ist von www.unserradio.de Passau übernommen

[Haberfeld.tv] [Bauernrebellen] [Filmtipp] [Wallfahrt 2011] [Mahnwache Atom] [Schubkarrendemo] [Agrarreform] [Gekaufte Wahrheit] [wegwerfen] [Dioxin] [Beratung] [Resolution] [Haberer Demo] [Wallfahrt Altötting] [Haberfeld A94] [Salzachbrücke 2] [Leserbrief] [Es brennt] [AbL- aktuell] [Anti-Atom-Demo] [Atomalarm] [Rauchverbot] [Weidehaltung] [Agrardiesel] [Blauzungenkrankheit] [Türkenstreit] [Donau-Batterie] [Nockherberg] [Kuhpatent] [Ruhstorf II] [Salzachbrücke] [Schweinegrippe] [Presse-Berichte] [Zivilcourage.tv] [Bayernreporter.tv] [HF München] [Eingestellt bis 06.04.09] [Haberfeld.tv live] [Historisches] [Mordweihn. 1705] [Aktuelles] [aktuelle Umfrage] [Des soi so bleim] [Haberfelder] [Aufruf] [Audioarchiv] [Filmarchiv] [Hofnarr] [Gästebuch] [Impressum] [Kontakt] [Links] [Photogallerie] [Sponsoren] [Textarchiv] [Veranstaltungen] [Warnhinweise]