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18.11.2010
Sehr geehrte Damen und Herren!
Hiermit bitten wir Sie um Übernahme unserer Pressemitteilung und bedanken uns für Ihre Bemühung.
Mit freundlichen Grüßen Ulrich Kühn Gotenstr. 19 83321 Waging am See Tel. 08681 1482
Presseerklärung des Vereins "Vernunft statt Salzachbrücke"
zum Sachstandsbericht der Fridolfinger Brücke in der Kreisausschusssitzung vom 16.11.2010 im Landratsamt Traunstein
*Fridolfing. Traunstein. In einer Stellungnahme zum Sachstandsbericht zur Salzachbrücke bei Fridolfing sieht sich der Vorsitzende Sepp Frech des Vereins "Vernunft statt Salzachbrücke" darin bestätigt, dass die Salzachbrücke bei Fridolfing ein Bauwerk ist, dass nicht gebaut werden wird. "Bedauerlicher Weise hat man inzwischen bis zu zwei Millionen Euro an Planungs- und Untersuchungskosten buchstäblich in den Sand gesetzt, die dem Steuerzahler übel aufstoßen werden."*
Sepp Frech stellt fest: "In der Kreisausschusssitzung am vergangenen Dienstag im Landratsamt wurde deutlich, dass der Bau inzwischen bis zu 43 Millionen Euro und mehr kosten werde. "Vergleicht man die Kosten mit der 4,5 Kilometer langen Traunsteiner Umfahrung, die einen 725 Meter langen Tunnel und 9 Brücken beinhaltet und vergleichsweise "nur" 53 Millionen kosten wird, dann ist diese Fridolfinger Brücke ein absolutes Luxusprojekt, dass seinesgleichen sucht. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist so weit unter 1, dass ein Bau finanziell nicht zu verantworten wäre. Hinzu kommt, dass die Fridolfinger Brücke nur regionale Bedeutung haben soll, also nur für die Verbindung von vier Gemeinden gebaut werden soll, wie es im Antrag zum Raumordnungsverfahren heißt.
Nach den hoch gerechneten Prognosen des Verkehrsgutachtens für das Jahr 2025 werden die beiden in nächster Nähe gelegenen Brücken in Tittmoning und Laufen zusammen mit lediglich 2000 Fahrzeugen am Tag entlastet. Im Vergleich dazu rechnet man bei der Traunsteiner Umfahrung damit, dass die Stadt mit einem Durchgangsverkehr von 25 000 Fahrzeugen entlastet wird, wobei zusätzlich auch noch der Verkehr der Kreisstraße 2105 von Waging mit etwa 12 000 Fahrzeugen durch den Tunnel geschleust wird. "
Weiter fährt der Vorsitzende aus: " Der Verein hat schon vor eineinhalb Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass wegen der geringen Bedeutung des Bauwerkes im FFH-Gebiet von Rechts wegen nicht gebaut werden könne. Trotzdem hat man die Planung und die kostspieligen Untersuchungen fortgesetzt, in der Hoffnung, dass bei Erfüllung bestimmter Auflagen doch gebaut werden könne. Allein für diese Umweltschutzauflagen ist man jetzt bereit 5,2 Mill. Euro zusätzlich auszugeben."Sepp Frech meint: "Was aber der Brücke endgültig das Aus bescheren wird, ist der schlechte Untergrund, mit seiner bis zu 72 m tiefen Seetonschicht. Ausgerechnet diese besonders tiefe Seetonschicht befindet sich im Bereich des auf 200 m auszuweitenden Flussbettes. Das Wasserwirtschaftsamt verlangt in diesem Bereich eine sichere Tiefengründung, um ein Durchbrechen der Flusssohle zu verhindern. Eine kostengünstigere kombinierte Gründung, bestehend aus schwimmender Gründung und Tiefengründung auf festen Boden. Sie birgt aber das Risiko, dass sich Teile der Brücke jährlich bis zu drei Zentimeter absenken können, was wiederum den Landkreis mit unberechenbaren Folgekosten belasten würde." Wie Vereinsmitglied Ulrich Kühn erfahren hat, ist das Einbringen von Hülsenrohren für die Tiefengründung bis in eine solche Tiefe extrem schwierig, wenn nicht unmöglich, weil der Druck des Seetons so groß ist, dass diese Rohre stecken bleiben. Die dadurch entstehenden Kosten wären nicht vorhersehbar. Gleichzeitig warnt Ulrich Kühn vor der geplanten Salzachbrücke bei Triebenbach südlich von Laufen: "Bevor man überhaupt mit der aufwändigen Planung beginnt, sollte man den Untergrund sehr genau prüfen, ob man in diesem anderen Seetonbecken eine Brücke, die ja auch über 10 Meter aufgeständert werden muss, unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten überhaupt bauen kann." "Genau das ist offenbar bei der Fridolfinger Brücke versäumt worden" meint Sepp Frech."Landrat Steinmaßl hat sich bei seiner Machbarkeitsstudie auf die Geologen verlassen und nun will er eine Denkpause einlegen. Das ist zu begrüßen, wenn jetzt das Nachdenken einsetzt. Wem letztendlich der Vorwurf für ungenügende Vorausplanung zu machen ist, wird noch zu prüfen sein."
Eine schelmische Anmerkung konnte sich der Vorsitzende der Vereins "Vernunft statt Salzachbrücke nicht verkneifen: " Bei den Probepfahlbohrungen ist ein Abfall entstanden, ein 30 Meter langes Hülsenrohr mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern, gefüllt mit armierten Beton. Wie wäre es, wenn man dieses Rohr in der Nähe des Standortes an der B 20 senkrecht oder etwas schräg als Mahnmal oder Denkmal aufstellt, als Symbol dafür, dass hier bis zu zwei Millionen Steuergelder buchstäblich in den Sand gesetzt wurden?"
Foto: Rohr Foto: Hülsenköpfe
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Presseerklärung des Vereins „Vernunft statt Salzachbrücke“
zum Sachstandsbericht der Fridolfinger Brücke in der Kreisausschusssitzung vom 16.11.2010 im Landratsamt Traunstein
Fridolfing. Traunstein. In einer Stellungnahme zum Sachstandsbericht zur Salzachbrücke bei Fridolfing sieht sich der Vorsitzende Sepp Frech des Vereins „Vernunft statt Salzachbrücke“ darin bestätigt, dass die Salzachbrücke bei Fridolfing ein Bauwerk ist, dass nicht gebaut werden wird. „Bedauerlicher Weise hat man inzwischen bis zu zwei Millionen Euro an Planungs- und Untersuchungskosten buchstäblich in den Sand gesetzt, die dem Steuerzahler übel aufstoßen werden.“
 Sepp Frech stellt fest: „In der Kreisausschusssitzung am vergangenen Dienstag im Landratsamt wurde deutlich, dass der Bau inzwischen bis zu 43 Millionen Euro und mehr kosten werde. „Vergleicht man die Kosten mit der 4,5 Kilometer langen Traunsteiner Umfahrung, die einen 725 Meter langen Tunnel und 9 Brücken beinhaltet und vergleichsweise „nur“ 53 Millionen kosten wird, dann ist diese Fridolfinger Brücke ein absolutes Luxusprojekt, dass seinesgleichen sucht. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist so weit unter 1, dass ein Bau finanziell nicht zu verantworten wäre. Hinzu kommt, dass die Fridolfinger Brücke nur regionale Bedeutung haben soll, also nur für die Verbindung von vier Gemeinden gebaut werden soll, wie es im Antrag zum Raumordnungsverfahren heißt.
Nach den hoch gerechneten Prognosen des Verkehrsgutachtens für das Jahr 2025 werden die beiden in nächster Nähe gelegenen Brücken in Tittmoning und Laufen zusammen mit lediglich 2000 Fahrzeugen am Tag entlastet. Im Vergleich dazu rechnet man bei der Traunsteiner Umfahrung damit, dass die Stadt mit einem Durchgangsverkehr von 25 000 Fahrzeugen entlastet wird, wobei zusätzlich auch noch der Verkehr der Kreisstraße 2105 von Waging mit etwa 12 000 Fahrzeugen durch den Tunnel geschleust wird. “
Weiter führt der Vorsitzende aus: „ Der Verein hat schon vor eineinhalb Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass wegen der geringen Bedeutung des Bauwerkes im FFH-Gebiet von Rechts wegen nicht gebaut werden könne. Trotzdem hat man die Planung und die kostspieligen Untersuchungen fortgesetzt, in der Hoffnung, dass bei Erfüllung bestimmter Auflagen doch gebaut werden könne. Allein für diese Umweltschutzauflagen ist man jetzt bereit 5,2 Mill. Euro zusätzlich auszugeben." Sepp Frech meint: „Was aber der Brücke endgültig das Aus bescheren wird, ist der schlechte Untergrund, mit seiner bis zu 72 m tiefen Seetonschicht. Ausgerechnet diese besonders tiefe Seetonschicht befindet sich im Bereich des auf 200 m auszuweitenden Flussbettes. Das Wasserwirtschaftsamt verlangt in diesem Bereich eine sichere Tiefengründung, um ein Durchbrechen der Flusssohle zu verhindern. Eine kostengünstigere kombinierte Gründung, bestehend aus schwimmender Gründung und Tiefengründung auf festen Boden. Sie birgt aber das Risiko, dass sich Teile der Brücke jährlich bis zu drei Zentimeter absenken können, was wiederum den Landkreis mit unberechenbaren Folgekosten belasten würde.“   Wie VereinsmitgliedUlrich Kühn erfahren hat, ist das Einbringen von Hülsenrohren für die Tiefengründung bis in eine solche Tiefe extrem schwierig, wenn nicht unmöglich, weil der Druck des Seetons so groß ist, dass diese Rohre stecken bleiben. Die dadurch entstehenden Kosten wären nicht vorhersehbar. Gleichzeitig warnt Ulrich Kühn vor der geplanten Salzachbrücke bei Triebenbach südlich von Laufen: „Bevor man überhaupt mit der aufwändigen Planung beginnt, sollte man den Untergrund sehr genau prüfen, ob man in diesem anderen Seetonbecken eine Brücke, die ja auch über 10 Meter aufgeständert werden muss, unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten überhaupt bauen kann.“ "Genau das ist offenbar bei der Fridolfinger Brücke versäumt worden" meint Sepp Frech. „Landrat Steinmaßl hat sich bei seiner Machbarkeitsstudie auf die Geologen verlassen und nun will er eine Denkpause einlegen. Das ist zu begrüßen, wenn jetzt das Nachdenken einsetzt. Wem letztendlich der Vorwurf für ungenügende Vorausplanung zu machen ist, wird noch zu prüfen sein."
Eine schelmische Anmerkung konnte sich der Vorsitzende der Vereins „Vernunft statt Salzachbrücke nicht verkneifen: „ Bei den Probepfahlbohrungen ist ein Abfall entstanden, ein 30 Meter langes Hülsenrohr mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern, gefüllt mit armierten Beton. Wie wäre es, wenn man dieses Rohr in der Nähe des Standortes an der B 20 senkrecht oder etwas schräg als Mahnmal oder Denkmal aufstellt, als Symbol dafür, dass hier bis zu zwei Millionen Steuergelder buchstäblich in den Sand gesetzt wurden?“
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Foto: Rohr Foto: Hülsenköpfe
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Mit freundlichen Grüßen Ulrich Kühn Gotenstr. 19 83321 Waging am See Tel. 08681 1482
Presseerklärung des Vereins „Vernunft statt Salzachbrücke“
zum Sachstandsbericht der Fridolfinger Brücke in der Kreisausschusssitzung vom 16.11.2010 im Landratsamt Traunstein
Fridolfing. Traunstein. In einer Stellungnahme zum Sachstandsbericht zur Salzachbrücke bei Fridolfing sieht sich der Vorsitzende Sepp Frech des Vereins „Vernunft statt Salzachbrücke“ darin bestätigt, dass die Salzachbrücke bei Fridolfing ein Bauwerk ist, dass nicht gebaut werden wird. „Bedauerlicher Weise hat man inzwischen bis zu zwei Millionen Euro an Planungs- und Untersuchungskosten buchstäblich in den Sand gesetzt, die dem Steuerzahler übel aufstoßen werden.“
 Sepp Frech stellt fest: „In der Kreisausschusssitzung am vergangenen Dienstag im Landratsamt wurde deutlich, dass der Bau inzwischen bis zu 43 Millionen Euro und mehr kosten werde. „Vergleicht man die Kosten mit der 4,5 Kilometer langen Traunsteiner Umfahrung, die einen 725 Meter langen Tunnel und 9 Brücken beinhaltet und vergleichsweise „nur“ 53 Millionen kosten wird, dann ist diese Fridolfinger Brücke ein absolutes Luxusprojekt, dass seinesgleichen sucht. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist so weit unter 1, dass ein Bau finanziell nicht zu verantworten wäre. Hinzu kommt, dass die Fridolfinger Brücke nur regionale Bedeutung haben soll, also nur für die Verbindung von vier Gemeinden gebaut werden soll, wie es im Antrag zum Raumordnungsverfahren heißt.
Nach den hoch gerechneten Prognosen des Verkehrsgutachtens für das Jahr 2025 werden die beiden in nächster Nähe gelegenen Brücken in Tittmoning und Laufen zusammen mit lediglich 2000 Fahrzeugen am Tag entlastet. Im Vergleich dazu rechnet man bei der Traunsteiner Umfahrung damit, dass die Stadt mit einem Durchgangsverkehr von 25 000 Fahrzeugen entlastet wird, wobei zusätzlich auch noch der Verkehr der Kreisstraße 2105 von Waging mit etwa 12 000 Fahrzeugen durch den Tunnel geschleust wird. “
Weiter führt der Vorsitzende aus: „ Der Verein hat schon vor eineinhalb Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass wegen der geringen Bedeutung des Bauwerkes im FFH-Gebiet von Rechts wegen nicht gebaut werden könne. Trotzdem hat man die Planung und die kostspieligen Untersuchungen fortgesetzt, in der Hoffnung, dass bei Erfüllung bestimmter Auflagen doch gebaut werden könne. Allein für diese Umweltschutzauflagen ist man jetzt bereit 5,2 Mill. Euro zusätzlich auszugeben." Sepp Frech meint: „Was aber der Brücke endgültig das Aus bescheren wird, ist der schlechte Untergrund, mit seiner bis zu 72 m tiefen Seetonschicht. Ausgerechnet diese besonders tiefe Seetonschicht befindet sich im Bereich des auf 200 m auszuweitenden Flussbettes. Das Wasserwirtschaftsamt verlangt in diesem Bereich eine sichere Tiefengründung, um ein Durchbrechen der Flusssohle zu verhindern. Eine kostengünstigere kombinierte Gründung, bestehend aus schwimmender Gründung und Tiefengründung auf festen Boden. Sie birgt aber das Risiko, dass sich Teile der Brücke jährlich bis zu drei Zentimeter absenken können, was wiederum den Landkreis mit unberechenbaren Folgekosten belasten würde.“   Wie VereinsmitgliedUlrich Kühn erfahren hat, ist das Einbringen von Hülsenrohren für die Tiefengründung bis in eine solche Tiefe extrem schwierig, wenn nicht unmöglich, weil der Druck des Seetons so groß ist, dass diese Rohre stecken bleiben. Die dadurch entstehenden Kosten wären nicht vorhersehbar. Gleichzeitig warnt Ulrich Kühn vor der geplanten Salzachbrücke bei Triebenbach südlich von Laufen: „Bevor man überhaupt mit der aufwändigen Planung beginnt, sollte man den Untergrund sehr genau prüfen, ob man in diesem anderen Seetonbecken eine Brücke, die ja auch über 10 Meter aufgeständert werden muss, unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten überhaupt bauen kann.“ "Genau das ist offenbar bei der Fridolfinger Brücke versäumt worden" meint Sepp Frech. „Landrat Steinmaßl hat sich bei seiner Machbarkeitsstudie auf die Geologen verlassen und nun will er eine Denkpause einlegen. Das ist zu begrüßen, wenn jetzt das Nachdenken einsetzt. Wem letztendlich der Vorwurf für ungenügende Vorausplanung zu machen ist, wird noch zu prüfen sein."
Eine schelmische Anmerkung konnte sich der Vorsitzende der Vereins „Vernunft statt Salzachbrücke nicht verkneifen: „ Bei den Probepfahlbohrungen ist ein Abfall entstanden, ein 30 Meter langes Hülsenrohr mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern, gefüllt mit armierten Beton. Wie wäre es, wenn man dieses Rohr in der Nähe des Standortes an der B 20 senkrecht oder etwas schräg als Mahnmal oder Denkmal aufstellt, als Symbol dafür, dass hier bis zu zwei Millionen Steuergelder buchstäblich in den Sand gesetzt wurden?“
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Foto: Rohr Foto: Hülsenköpfe
27.10.2009
Protestveranstaltung gegen unsinnigen Bau einer neuen Salzachbrücke Mi. 28.10.09 Fridolfing 20 Uhr
Einladung pdf zum downladen Flyer mit gesammelten Infos zum Download (8 MB; pdf-Datei)
Bitte haben Sie etwas Geduld beim downladen der Flyer (Ladezeit)
Liebe Leut! Es wäre schön, wenn Ihr euch für unsere Demo interessieren würdet. Je bekannter das 35 Millionen Luxus-und Prestige-Projekt unseres Landrates wird, der selber in Fridolfing wohnt und die ersten Pläne erarbeitet hat, um so mehr Öffentlichkeit bekommt diese Projekt und umso kritischer wird sein Plan betrachtet werden.
Hier nun die Einladung
EINLADUNG
Unsere Einladung ergeht an Presse, Funk und TV in Südostbayern, Salzburg, Flachgau und Bezirk Braunau.
Pressekonferenz und Protestveranstaltung am Mi. 28.10.09 um 19 Uhr in Fridolfing an der Salzach,
Rupertihalle, Laufenerst. 4 Lageplan im Anhang-
Veranstaltungsbeginn im großen Saal (400 Personen) um 20 Uhr
Sehr geehrte Redakteurin!
Sehr geehrter Redakteur! Der Verein http://www.vernunft-statt-salzachbruecke.eu/
( 360 Mitglieder) befürchtet ein jahrelanges kostenaufwändiges Durchlaufen durch alle Instanzen, weil eine Brücke über die Salzach bei Ostermiething(Ö)/Fridolfing(D) durch eine besonders schützenswerte Gebiet FFH- (FLORA-FAUNA-HABITAT) auf deutscher Seite und NATURA 2000 auf österreichischer Seite, unter allen Umständen gebaut werden soll, koste was es wolle.
Zur Zeit wird das Planfeststellungsverfahren vom Landratsamt Traunstein entwickelt und es wird von Monat zu Monat immer teurer.
GESCHÜTZTE AU-GEBIETE
Im Jahr 2005 lagen die Kostenschätzungen noch bei 22,4 Mill. €, im Dezember 2008 wurde auf 25 Millionen erhöht und inzwischen gibt der Traunsteiner Landrat, der selber in Fridolfing wohnt und die Brücke als erster in seinem Bautechnischen Büro entworfen hat, zu, dass man inzwischen bei 35 Millionen angelangt sei. (Man bedenke: Für diese Geld könnte man zum Beispiel drei Gymnasien bauen!)
Woher kommt diese 56prozentige Steigerung? Der Grund liegt wohl darin, dass von den Vorhabensträgern die europaweite Bedeutung des FFH -/ NATURA 2000-GEBIETES unterschätzt wurde.
EXPLODIERENDE KOSTEN Denn die Auflagen FÜR EIN BAUPROJEKT DIESER GRÖSSENORDNUNG IN GESCHÜTZTEM GEBIET sind erheblich: Normalerweise würde über den Fluss eine ca. 300 m lange Brücke ausreichen, wie sie ja sowieso schon 7 km flussabwärts in Tittmoning besteht. Da sie aber durch ein FFH-/NATURA 2000-Gebiet führt, in dem auch noch ein Zufluss zur Salzach vorhanden ist, muss die Brücke über dieses Schutzgebiet bis zu 10 m aufgeständert werden und wird fast 5 mal so lang, ca.1400 m.
Nicht zu Unrecht spricht der Vorsitzende des Vereins, Sepp Frech, von einem Luxus- oder Prestigeprojekt. Denn der Nutzen für diese Brücke besteht laut Gutachten in erster Linie darin, dass die 7 km flussabwärts entfernte Tittmoninger Brücke im Norden nur um 25 % (800 Fahrzeuge) entlastet wird und im Süden soll die 12 km entfernte Brücke in Laufen/Oberndorf um nur 8 % (800 Fahrzeuge) entlastet werden. Eine so teure Brücke für nur 1600 Fahrzeuge und in so kurzer Entfernung von den anderen Brücken? Das stellt für uns eine unnötige enorme Geldverschwendung dar! Und erst recht in der gegenwärtigen Finanzkrise.
Der Gutachter hat die zu erwartende Fahrzeugmenge für das Jahr 2025 schließlich nach oben erhöht, auf 4900 Fahrzeuge, unter anderem durch den Hinweis der doppelten Brückenfahrten. Das heißt, dass angenommen wird, dass hauptsächlich österreichische Autofahrer(innen) über die Brücke fahren werden, um dann auf der B 20 schnell nach Süden, z.B. nach Freilassing zu fahren und dort wieder über die Freilassinger Brücke nach Salzburg gelangen und umgekehrt.
VERKEHRSGUTACHTEN
Das Verkehrsgutachten hat auch herausgefunden, dass diese Brücke zwischen den beiden Staaten nur eine lokale oder regionale Bedeutung habe, also nur für eine Kreisfläche mit einem Radius von 20 km von Bedeutung sei.
Das sind zwei entscheidende Vorgaben, um behaupten zu können, dass es sich um eine Kreisbrücke handelt. Denn hier agiert der Landkreis Traunstein und das Land Oberösterreich, die sich die Kosten unterschiedlich teilen.
Und das ist Taktik! Hätte man gewartet, bis das Land Bayern eine Staatsbrücke baut, dann hätte man wohl Jahrzehnte warten müssen. So aber prescht der Landkreis vor, obwohl es gar nicht zu seinem Aufgabenbereich gehört eine staatsübergreifende Brücke zu bauen, erklärt sie zur Kreisbrücke, zahlt vielleicht 15 % an und hat sich versprechen lassen, dass der Staat Bayern den Rest übernimmt.
Es wird nicht lange dauern, dann wird der Freistaat Bayern die Brücke übernehmen und zur Staatsbrücke aufstufen.
TRANSITVERKEHR IM SEENGEBIET
Doch der Landrat hat nicht mit den Anwohnern gerechnet. Denn die sind doch nicht blöd! Ein Blick auf die Landkarte macht deutlich, dass diese neue Brücke, die auch für den Schwerverkehr ausgerichtet ist, in kurzer Zeit von überregionaler Bedeutung für den Schwerverkehr-Transit und die Mautflüchtlinge wird. Und die Straßenverläufe gehen dann auch mitten durch das schützenswerte Urlaubsgebiet der Waginger und Tachinger Seen hindurch. Und dieses Mehr an Verkehr und Umweltbelastung will die betroffene Bevölkerung genauso wenig, wie die Zerstörung der einmaligen Auenlandschaft an der Salzach, die von Freilassing bis Burghausen und darüber hinaus reicht und als Rückzugsgebiet seltene Tiere und Pflanzen beherbergt.
Das sind nur einige Gründe, warum es am 28.Oktober zur großen Informations- Diskussions- und Protestveranstaltung kommt.
Zu dieser Veranstaltung haben wir den Traunsteiner Landrat, Hermann Steinmaßl, den Befürworter der Brücke, den Fridolfinger Bürgermeister Johann Schild, der ein heißer Verfechter der Brücke ist, und die Fridolfinger Gemeinderäte eingeladen.
Mehr Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage:
http://www.vernunft-statt-salzachbruecke.eu/ und in der 5 Min. Sendung "Quer" vom Bayerischen Fernsehen, die im Internet unter http://www.youtube.com/watch?v=WvAKkLvfyr0 zu finden ist. Und natürlich vor Ort. Schließlich müssen ja auch die Argumente der Befürworter miteinbezogen werden. Übrigens haben sich auch viele Teilnehmer aus Österreich angekündigt. Auch dort versucht man sich gegen den Schwerlastverkehr-Transit zur Wehr zu setzten.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir hiermit Ihre Aufmerksamkeit geweckt haben und Sie zu unserer Veranstaltung kommen können. Unsere Einladung ergeht an Presse, Funk und TV in Südostbayern, Salzburg, Flachgau und Bezirk Braunau.
Bitte teilen Sie uns mit, ob sie beabsichtigen zu kommen, damit wir entsprechend disponieren können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an mich. Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Kühn, Pressesprecher
Gotenstr. 19
83329 Waging
Tel. 0049 (0)8681 1482
Handy 01577 3958 321
Geplanter Verlauf der Veranstaltung
Die Pressekonferenz findet etwa um 19 Uhr im Wintergarten bei der Rupertihalle statt.
Kleine Brotzeit und Getränke werden gestellt.
Saal:
19.45 Diaschau über das Leben in den schönen Salzachauen.
20.00 Begrüßung durch den Vorsitzenden Sepp Frech, Fridolfing
20.05 Kurzfilm Sendung Quer o.a.
20.12 Die neuesten Entwicklungen zur Salzachbrücke, Sepp Frech, Fridolfing -ppt-
20.32 Musikeinlage
20.37 1. Auswirkungen auf den Verkehr, Ulrich Kühn, Waging -ppt-
2. Stellungnahme zum Verkehrsgutachten, Ulrich Kühn, Waging -ppt-
21.17 Musikeinlage
21.23 Brücke contra Naturschutzgesetz FFH/NATURA 2000, Diplom-Biologin Ilse Englmaier, Tittmoning -ppt-
21. 45 Musikeinlage
21. 51 Die Diskussion wird durchgeführt von Dr. Jakob Wagner, Tittmoning
KOMMUNIKATIONSBÜRO Vernunft statt Salzachbrücke e.V. Bürgerinitiative für den Erhalt unzerstörter Salzachauen im Tittmoninger Becken
Keine Brücke - Mut zur Lücke Gemeinsam an der Salzachau gegen Größenwahn und Brückenbau Flyer mit gesammelten Infos zum Download und zum Weiterleiten (8 MB; pdf-Datei
www.youtube.com/watch?v=WvAKkLvfyr0
Brgerinitiative fr den Erhalt unzerstrter Salzachauen
im Tittmoninger Becken
Gemeinsam an der Salzachau gegen Grenwahn
und Brckenbau
Keine Brcke - Mut zur Lcke!
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