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Info und Link (Flyer) zur Demo am 15.04.2009 in München.Flyer dazu>
Demo und Sternfahrt für den Erhalt der ländlichen und regionalen Strukturen - Die Globalisierungsstrategie ist gescheitert
Demonstration
Datum
15.04.2009 - 10:00
Ort
München
Treffen um 10.00 Uhr in München, Bayerische Staatskanzlei, Franz-Josef-Strauß-Ring 1
Kurzbeschreibung
Sternfahrt am 15.04.2009 aus ganz Bayern nach München. Treffen um 10.00 Uhr Bayerische Staatskanzlei, Franz-Josef-Strauß-Ring 1, Beginn der Kundgebung: 10.15 Uhr, Start des Demonstrationszuges zum Marienplatz: 11.00 Uhr. 12.00 Uhr Anschlussdemo
Beschreibung
Durch die Globalisierung der Märkte sollen die Agrargüter der EU und die landwirtschaftlichen Betriebe „fit" gemacht werden für den Weltmarkt. Industrie und Politiker unternehmen alles, um die Agrarpreise zu senken, um sich die Marktanteile auf dem Weltmarkt zu sichern. Diese Globalisierungsstrategie zerstört bäuerliche Strukturen weltweit. Wird diese Strategie so fortgesetzt, werden viele Betriebe die Produktion für immer einstellen müssen. Die Aufgabe der Pflege der Kulturlandschaft durch die Landwirtschaft kann nicht mehr sicher gestellt werden, wodurch der Erholungswert für die Bevölkerung abnimmt. Aber nicht nur die Landwirtschaft wird leiden, es werden immer mehr mittelständische Betriebe gezwungen ihre unternehmerische Tätigkeit einzustellen, wobei diese in wirtschaftlichen Krisenzeiten auch immer Garanten für vielfältige Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen waren. Dorfgemeinschaften mit ihren Brauchtümern können dadurch zerstört und bürgerliche Dienste, wie die Freiwillige Feuerwehr können durch weitere Arbeitswege nicht mehr gewährleistet werden. Die Nahrungsmittelsouveränität steht auf dem Spiel. Die niedrigen Erzeugerpreise erhöhen den Strukturwandel und fördern den Einsatz von Produktionsweisen mit angeblich niedrigen Kosten. Eine Möglichkeit zur Kosteneinsparung soll der der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen sein. Welche Vorgänge diese Pflanzen in der Natur auslösen ist bei weitem noch nicht erforscht. Welche Sanktionen die Patentinhaber gentechnisch veränderten Pflanzen verhängen, ist durch hunderte von Verfahren in Amerika bekannt. Der Chef des Gentechnik-Konzerns Monsanto hat jüngst in einem Interview mit der Zeit deutlich gemacht, dass er seine Patentsheriffs auch auf deutsche Felder schicken würde, um Patentansprüche gegenüber den Bauern durchzusetzen.
Die Kundgebung findet vor der Bayrischen Staatskanzlei statt, weil diw Demonstranten diese Entwicklungen nicht hinnehmen werden. Die Bevölkerung hat viel zu verteidigen: nämlich den Erhalt unserer lebendigen, ländlichen Regionen und Arbeitsplätze! Deshalb erwarten wir von der Bayrischen Staatskanzlei klare positive Aussagen – ein „weiter so" darf es nach dieser Wirtschafts- und Finanzkrise nicht geben.
Im Anschluss werden wir uns der Demonstration gegen Patente auf Leben! anschließen, die um 12.00 Uhr am Marienplatz startet mit Schlusskundgebung am Europäischen Patentamt, Erhardtstraße 27. Am 15. April endet die Einspruchsfrist gegen ein Patent auf Schweine (EP 165 1777), welches sich auf ganz normale, konventionell gezüchtete Schweine erstreckt. Für viele Bauern und Verbraucher ist klar: es darf keine Patente auf Gene und konventionelle Zuchtverfahren geben. Kein Patent auf Saatgut, Pflanzen und Tiere!
VisdP: BDM e.V., Gutenbergstraße 7-9 85356 Freising
Flyer dazu>
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